Donnerstag, 3. Januar 2013

Berührungs*Sinn

 
Der Tastsinn hilf uns dabei die Eigenschaften der uns umgebenden Welt zu definieren und gleichzeitig wichtige Erkenntnisse über uns selbst zu gewinnen. Durch ihn erfahren wir, dass wir mit allem was uns umgibt verbunden sind und doch auch davon getrennt
Berührung hilft uns dabei Ur-Vertrauen ins Leben zu gewinnen. 
Der Tast-Sinn ist der erste Sinn der sich beim Embryo entwickelt und bereits in der 7. Schwangerschaftswoche ausgereift ist. Nach der Geburt ist Berührung das wichtigste Medium für die bedeutsame Bindung zwischen Mutter und Baby und die Ausschüttung des Liebeshormons Oxytocin.  
HÄNDE & FÜSSE sind die TAKTILEN Berührungs-Organe unseres Körpers. Das TASTEN ist die erste und wichtigste Lernmethode des Kindesmit welcher es sich die Welt aneignet, mit anderen Menschen in Beziehung tritt und sein Selbstbild definiert. So lange wir leben ist POSITIVE BERÜHRUNG ausschlaggebend für unsere körperliche & psychische Gesundheit.
Die HAUT ist das SOMATISCHE Berührungs-Organ unseres Körpers. Über ihre Nervenenden nehmen wir Druck, Gewicht, Temperatur und Schmerz war: ist etwas weich, hart, rau, glatt, fest, schwer, leicht, nass, trocken, warm, kalt,...? Die meisten Nervenenden befinden sich auf Fingerspitzen, Lippen und Zunge - darum stecken kleine Kinder auch alles so gerne in den Mund - um es intensiv wahrzunehmen!

Den Berührungs-Sinn der Kinder stärken
  • Berühren ist tief mit den Fähigkeiten zu Lieben & von-etwas-berührt-werden verbunden. 
  • Oxytocin-Produktion anregen: Liebevoller Körperkontakt, Streicheleinheiten, Gehalten & Getragen werden trösten & beruhigen.
  • Spielend die Welt berühren, nur so lernen die Kinder unsere Erde kennen & lieben.
  • Berührung fördert die Myelinisierung der Nerven und ist damit von großer Bedeutung für die Entwicklung von Gehirn & Sinnesorganen.
  • Je natürlicher die Materialien mit denen die Kinder in Berührung kommen, desto mehr wird dieser Sinn angeregt. Seide, Holz, Wolle, Stein, ... sind besser als Plastik!
  • Die Berührungen im täglichen Umgang mit den Kindern, z. B. bei der Körperpflege oder bei Hilfestellungen, bewusst sanft und einfühlsam gestalten. Diese kleine Gesten tragen sehr viel zum Selbstbild & -wertgefühl der Kinder bei.
  • Damit Kinder nach einem Streit dem anderen gegenüber ihr Herz wieder öffnen können ist es heilsam, wenn das verletzte Kind von dem anderen zur Versöhnung liebevoll berührt und umarmt wird.

  • Den Tast-Sinn der Füße stärken:
    • möglichst oft barfuss gehen,..
    • Fußmassage  

  • Den Tast-Sinn der Hände stärken:
    • Fingerspiele
    • Hände halten bei Kreisspielen, Tänzen
    • Feinmotorische Anregungen
    • Rhythmische Klatschspiele
    • Malen mit den Händen 

  • Den Berührungs-Sinn der Haut stärken:
    • Pucken, feste Umarmungen, gut zugedeckt werden,... schenken dem Kind ein Gefühl der Sicherheit & Geborgenheit.
    • Babymassage
    • Baden & Schwimmen
    • Sonne, Sand, Meer, Wind  

Mittwoch, 2. Januar 2013

Vitaler Lebens*Sinn

 
 
Der Lebens- oder auch Vital-Sinn ist der erste der Körper-Sinne. Dieser Sinn lässt dich wahrnehmen ob es dir gut geht oder nicht, ob du müde bist, durstig oder hungrig. Er erinnert dich daran, dass es Zeit ist etwas zu essen oder zu schlafen. Ganz kleine Kinder empfinden Hunger und Durst als eine Art Schmerz, welcher sie auf die lebensnotwendigen Bedürfnisse ihres Körpers aufmerksam macht. Darum werden sie dann schnell quengelig wenn das Essen nicht gleich auf dem Tisch steht ; )
Blutkreislauf & vegetatives Nervensystem (Sonnengeflecht) sind die vitalen Sinnesorgane unseres Körpers.


Den Lebens-Sinn der Kinder stärken
  • Dem Kind dabei helfen eigene Hunger/Durstgefühle, Schlaf/Ruhebedürfnis, körperliches Befinden (Wohlsein & Unwohlsein) wahrzunehmen und auszudrücken.
  • Regelmäßiger - rhythmischer Tagesablauf:
  • Schlaf-Wachrhythmus: Jeden Tag zur selben Zeit ins Bett gehen & gemeinsam ein individuelles Zu-Bett-Geh-Ritual genießen.
  • Täglich zur selben Zeit aufstehen, sich waschen, Zähne putzen, Haare kämmen, frühstücken,...
  • Es wirkt sich auf ein Kind und sein Leben aus wie es einschläft und wie es aufwacht.
  • Viel Zeit für Ruhe, Entspannung, wenig Stress & Hetzerei.
  • Rhythmus des Verdauungssystems: 3 x täglich zu festen Zeiten gemeinsam essen. GEMEINSAME Familien-Mahlzeiten fördern soziale Fähigkeiten der Kinder.
  • Im KINDERGARTEN gibt es neben einem festen Tagesablauf, Zeiten zum Essen, Schlafen, Ruhen, Körper pflegen, rhythmisch wiederkehrende Aktivitäten, Spiele, Feste usw.
  • Licht, Luft & Bewegung.
  • Sonnenaufgang & Sonnenuntergang wahrnehmen & beobachten 
  • Kinder lieben & brauchten Rhythmus - je rhythmischer das Leben eines Kindes, desto gesünder wächst es auf.
  • Wochenzyklus: Bestimmte Aktivitäten werden an festen Wochentagen ausgeführt, Wochenendrituale der Familie
  • Mondzyklus wahrnehmen & beobachten
  • Jahresrhythmus von Frühling, Sommer, Herbst & Winter bewusst wahrnehmen und erleben.

© zissa

Dienstag, 1. Januar 2013

Die Zwölf Sinne {Rudolf Steiner}


Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen gewesen ist! 

John Locke 

Körper-Sinne                         

Im Alter von 0 - 7 Jahren liegt der Fokus auf der Entwicklung dieser Sinne. Sie formen die Fähigkeiten, welche ausschlaggebend für einen erfolgreichen Schulbesuch sind.

1) Vital/Lebens-Sinn- Wahrnehmung unseres körperlichen Befindens/Selbstgefühl
2) Tast/Berührungs-Sinn
- taktile & somatische Wahrnehmung
3) Bewegungs/Motorik-Sinn
- propriozeptive & kinästhetische Wahrnehmung
4) Gleichgewichts-Sinn- vestibuläre Wahrnehmung

Gefühls-Sinne

Im Alter von 7 - 14 Jahren liegt der Fokus auf der Entwicklung dieser Sinne.

5) Geruchs-Sinn- olfaktorische Wahrnehmung
6) Geschmacks-Sinn- gustatorische Wahrnehmung
7) Seh-Sinn- visuelle Wahrnehmung
8) Wärme-Sinn- Wahrnehmung von Wärme & Kälte (auch der Seele)

Erkenntnis-Sinne

Im Alter von 14 - 21 Jahren liegt der Fokus auf der Entwicklung dieser Sinne.

9) Hör-Sinn - auditive Wahrnehmung
10) Wort/Sprach-Sinn - Kommunikation mit anderen Menschen durch Sprache.
11) Gedanken-Sinn - Die Fähigkeit zu verstehen & sich vorzustellen, was die Gedanken eines anderen beinhalten.
12) Ich-Sinn - Individualität wahrnehmen

Mittwoch, 8. August 2012

Lieblingsrezept einer Inkaprinzessin


Inka-Quinoa nach Packungsanleitung zubereiten,
Frühlingszwiebel in kleine Röllchen schneiden &
zusammen mit den
geviertelten Kirschtomaten in Olivenöl leicht andünsten,
 weiße Riesenbohnen & Maiskörner zugeben,
kleingehackte Minzblätter unterrühren
in eine Schüssel geben,
Schafskäse darüberkrümmeln & verrühren,
zusammen mit dem Quinoa essen