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Sonntag, 10. November 2013

Igelchen




Was raschelt in dem Blätterhaufen?
Wer mag wohl darin laufen?
Dippel-dappel hin und her
rischel-raschel kreuz und quer.
Ha! Ich seh´ ein Schnäuzchen blitzen
und auch viele Stachelspitzen.
Ich glaub, dass ihr schon wisst,
dass das ein kleiner Igel ist.
Ich hör nichts mehr im Blätterhaufen,
ich glaub, er ist davongelaufen.
 
 
Fünf Kinder hat die Igelmutter (5 Finger hochhalten)
 die trippeln, trappeln durch das Gras (mit den Fingern in der Luft laufen)
 Die Mutter sagt "Bald geht ein kalter Winterwind (fest pusten)
 drum isst sich satt ein jedes Kind. (essen andeuten)
 Wir bauen uns ein Winternest (Hände zu Schale formen)
 darin schlafen wir tief und fest. (Hände gefaltet an Wange legen & Augen schließen)
 Doch wenn die liebe Sonne am Himmel wieder steht (Arme formen große Sonne)
 und zart der Frühlingswind dann weht, (leicht pusten)
 dann kriechen alle Igel aus ihrem Winterhaus froh in die Welt hinaus."

Sonntag, 10. März 2013

Gänseblümchen & Küken {Märchen}


L , mein Frühlingsmädchen, hilft Gack-Gack dabei ihre kleinen Küken-Kinder wieder zu finden ♥


Es war einmal, vor gar nicht allzu langer Zeit, da lebte ein Mädchen in einem wunderschönen Fliegenpilz-Häuschen.
Die beste Freundin des kleinen Mädchens war ihre Henne, die hieß „Gack-Gack“. Gack-Gack war die Mutter von fünf kleinen flauschigen Küken-Babys. Eines Tages konnten die beiden die Baby-Küken nirgendwo finden. Da machten sich das Mädchen und Gack-Gack auf um die Kleinen zu suchen.

 Fünf kleine Küken, was für ein Schreck,
aus ihrem Garten liefen sie weg.
Mama Huhn, sie sorgt sich sehr.
Gack, gack, gack“ - läuft hinterher.
"Piep, piep, piep“ - was für ein Glück,
das erste kleine Küken ist schon zurück.

(4 kleine Küken, 3 kleine Küken, 2 kleine Küken)

Bald hatten das Mädchen und Henne Gack-Gack, vier der Küken-Babys gefunden. Aber eines der Küken war noch immer verschwunden. Wo konnte es denn nur sein?
 
Ein kleines Küken, was für ein Schreck,
aus seinem Garten lief es weg.
Mama Huhn, sie sorgt sich sehr
Gack, gack, gack“ - läuft hinterher.
"Piep, piep, piep“ - was für ein Glück,
das letzte kleine Küken ist schon zurück. 
 
Das fünfte kleine Küken war auf dem Dach des Fliegenpilz-Häuschens eingeschlafen, darum hatte es die anderen nicht rufen hören. Mama Huhn umarmte ihre fünf Küken-Kinder ganz fest. Sie war glücklich sie alle gesund und munter wieder gefunden zu haben. Das kleine Mädchen war auch glücklich. Es holte seine Babypuppe und drückte sie ganz fest.
 
*
 
Alle Kinder kennen und lieben das Gänseblümchen ♥, es wird auch Tausendschönchen, Himmelsblume, Sonnentürchen und Seelentrösterchen genannt. Es ist eine Feen- & Elfenblume, die Fröhlichkeit, Kreativität & Licht zaubert und besonders im Frühling entschlackt und neue Energie gibt.

Ein Tee aus Gänseblümchenköpfen hilft bei Menstruationsschmerzen & Stimmungsschwankungen – 2 TL frische Blütenköpfe mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 15 Min. ziehen lassen. Junge Gänseblümchenblätter kann man in Salat & Gemüsegerichte geben, die Blütenköpfe in Suppe, Salat oder Süßspeisen. Man kann sie auch in Eiswürfeln einfrieren- sieht wunderschön aus.

Freitag, 2. September 2011

Die Bäume unseres Gartens ehren




Auf den britischen Inseln zelebrieren die Familien dieses Wassail-Ritual zu Jule. Wir feiern es um nach der Obsternte Liebe und Dankbarkeit mit den Bäumen unserer Familie zu teilen. Sobald wir den ersten selbstgepressten Apfelsaft aus den Äpfeln unserer Bäume erhalten, füllen wir etwas davon in einen Kelch und versammeln uns damit unter unserem ältesten Apfelbaum. 

Um ihn zu ehren, tunken wir einen seiner Zweige in den Kelch und bedanken uns bei ihm und den anderen Bäumen für ihre reichen Erntegaben. Anschließend nimmt jedes Familienmitglied einen Schluck aus dem Kelch. Den Rest des Saftes schütten wir über die Wurzeln der Bäume um auch diese zu tränken. 



Ich hol mir eine Leiter
und stell sie an den Apfelbaum.
Dann steig ich immer weiter,
so hoch, man sieht mich kaum.


Ich pflücke, ich pflücke,
mal über mir, mal unter mir.
mal rechts von mir, mal links von mir,
mein ganzes Körbchen voll.


Dann steig ich immer weiter
und halt mich an den Zweigen fest.
Dann setz' ich mich gemütlich
auf einen dicken Ast.


Ich schaukle, ich schaukle
Diwippdiwapp, diwippdiwapp.
und falle nicht hinab.



Das ist ein Apfelbäumchen, das ist ein Pflaumenbaum. 
Sie hängen voller Früchte, man sieht die Blätter kaum.
Da kommt der Wind geblasen, huhu, der zaust sie sehr, 
hu, das ist nicht zum Spaßen, er zaust sie immer mehr.
Hu, jetzt wird´s immer bunter, und holterdipolter 
geschwind plumpst alles, alles herunter – 
schönen Dank, lieber Blasewind.
 
Ellbogen aufstützen, Finger beider Hände spreizen (Baumkrone), blasen, Hand hin und herbewegen, Früchte purzeln runter: Finger einzeln beugen, Hände in den Schoß fallen lassen 
 
 Fingerspiel von den Äpfeln
 
Der este Apfel hängt hoch im Baum
und träumt einen tiefen Apfeltraum.
Den zweiten Apfel, wehe, wehe,
den packt die alte schwarze Krähe.
Den dritten Apfel, den pflückt sich der Klaus,
das gibt einen saftigen Apfelschmaus.
Den vierten Apfel, den packt sich der Wind
und wirf ihn weit ins Gras geschwind.
Den fünften Apfel, den pflück ich mir,
 ich reib ihn ab und schenk in dir.
 
 ❧
 
Der große Apfelbaum
 
Da steht der große Apfelbaum.
Da kommt der kleine Zottelsaum.
Er will die ganzen Äpfel klau´n. 
Er klettert hoch, von Ast zu Ast,
hat alle Äpfel angefasst.
Der erste, der schmeckt sauer, brrr.
Der zweite, der hat einen Wurm, igittigitt.
Der dritte, der ist faul, pfui.
Der vierte, der hat eine Wespe, ssss.
Der fünfte Apfel, der ist klein, der schmeckt fein, mmmh.
Da kommt der große Pustewind, huuu.
Da wackelt aber der Apfelbaum.
Da zappelt aber der Zottelsaum.     
Plumps, da fällt er hinunter.