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Sonntag, 15. September 2013

Geruchs*Sinn


Mit jedem Atemzug nehmen wir über unser Geruchs-Sinnesorgan, die Naseund ihre Geruchszellen & Schleimhäute, Informationen über unsere Umwelt auf.  Meist geschieht die Beurteilung der wahrgenommenen Duft-Eindrücke unbewusst, trotzdem haben sie einen sehr großen Einfluss auf uns. Es ist z. B. der Duft eines anderen Menschen, der darüber entscheidet ob wir ihn anziehend und sympathisch finden oder eben nicht („Jemanden nicht riechen können“).

Alles, was uns umgibt, offenbart uns seinen Charakter durch seinen Geruch!

Unsere Nase lässt uns, wenn wir ihr vertrauen, Gefahren erkennen („es liegt etwas in der Luft“, „den Ärger riechen können“) und hilft uns dabei geeignete und gesunde Nahrungsmittel auszuwählen, sowie giftige, schädliche Stoffe zu meiden. Nicht umsonst beeinflusst dieser Sinn auch das Funktionieren unseres Immunsystems.

Der Geruchssinn ist direkt mit unserem Zell- & Körper-GEDÄCHTNISverbunden, sowie mit den Teilen unseres Gehirns welche für die Verarbeitung unserer Gefühle und das assoziative Lernen zuständig sind. 

Ein Geruch kann bestimmte Erinnerungen und Gefühle in uns aufkommen und lebendig werden lassen. Da Düfte unser Gedächtnis aktivieren können sie Schulkinder z. B. beim Lernen unterstützen.


Den Geruchs-Sinn der Kinder stärken

  • Kinder brauchen täglich frische Luft.
  • Täglich ausreichend lüften!!
  • Aromatherapie
  • Mit reinen, essenziellen Duftölen (immer außerhalb der Reichweite der Kinder aufbewahren) in Duftlampe oder Duftzerstäuber.
  • Zum Einschlafen: Lavendel, Römische Kamille
  • Zum Stimmung aufhellen & zur Stärkung des Immunsystems: Orange, Mandarine, Grapefruit, Limone, Tangerine 
  • Zur Raumhygiene den Raum mit Räucherwerk oder ätherischen Ölen reinigen: Salbei, Weihrauch
  • Wohlfühlduft im Bad & Wickelraum 
  • Für liebevolle Stimmung: Geranie, Rose, Honig, Vanille, Neroli  
  • Benutze bewusst Düfte um den Tag zu rhythmisieren und positiv auf das Wohlbefinden der Kinder einzuwirken
  • Beobachte die Wirkung verschiedener Düfte auf deine Kinder z. B. der Geruch frischgebackener Muffins, der Duft frisch gemähten Grases,...
  • Den Geruch der Natur genießen: Wald, Blumen, Kräuter, ... und mit ihnen den Wechsel der Jahreszeiten markieren (z. B. Weihnachten: Tannennadeln, Zimtstange,...)
  • Kräuter- & Blütenduftsäckchen
  • Kräutertee brühen  
  • Den Geruch frischer, gesunder Lebensmittel genießen: Apfel, Gurke,...
  • Gemeinsam kochen & an den Gewürzen & Lebensmitteln schnuppern.
  • Sensibler und bewusster Umgang mit wahrgenommenen Gerüchen in unserer Umgebung - vertraue deiner Wahrnehmung!!
  • Meiden von künstlichen Duftstoffen, chemischen Mitteln & unangenehmen Gerüchen
  • Man kann es meist riechen, wenn ein Kind krank ist bzw. krank wird oder emotional und seelisch aus dem Gleichgewicht ist.
  • Die Kinder werden auch davon beeinflusst, wie du, als ihre Bezugsperson, riechst!

Sonntag, 28. April 2013

Lebensrhythmus Harmonie



Es ist so wichtig für Kinder, für ihre Vitalität & Gesundheit, einen harmonischen Lebensrhythmus zu haben. Das Sich-Wiederholen-von-Mustern schenkt dem Kind Ruhe, Entspannung, ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen ins Leben. Rhythmus verleiht dem Leben Magie, Balance und den Zauber liebevoll und bewusst ausgeführter Rituale. Rhythmus, seine Vorhersehbarkeit und seine entwicklungsgerechten Grenzen, nähren ein Kind und verleihen ihm Stärke und (Selbst)Sicherheit. Dabei ist Rhythmus kein starrer Zeitplan, sondern ein FLEXIBLES SANFTES, FLIESSEN von einem Familien-Ritual zum nächsten. Dieser Familien-Rhythmus erweitert & verändert sich natürlich im Laufe der Jahre.

Rhythmen eines Kindes im Laufe seiner Entwicklung
Der Rhythmus des Ungeborenen ist der Rhythmus seiner Mutter, ihres Körpers (Herzschlag, Atmung,...), ihrer Schlaf- & Wachphasen usw. Dabei entwickelt es bereits eigene Ruhe- & Aktivitätsphasen. Durch die Bauchdecke nimmt es bereits den Tagsrhythmus von Sonnenlicht & Dunkelheit war. 

Rhythmus des Neugeboren & des Babys: Ein Neugeborenes entwickelt seinen Atem-, Herzschlag-, Schlaf- & Nahrungsaufnahmerhythmus, sowie einen Rhythmus von aktiver Bewegung & stiller In-Sich-Versunkenheit.Die Rhythmusentwicklung untersützten: stillen, saugen, Wiegen & Wiegenlieder, Wärme, tragen, Babymassage & Yoga

Rhythmus des Kleinkindes: Rund um die Basisrhythmen essen, schlafen & spielen kann man nun gemeinsam mit dem Kind einen einfachen Tages-, Wochen-, Monats- & Jahresrhythmus für die Familie gestalten. Auf diesen Rhythmen baut das Kind seine Selbstregulierungskräfte, seine Resilienz und sein Ich-Bild auf. Zu viele Veränderungen & Wahlmöglichkeiten verunsichern ein Kind. In diesem Alter braucht es seine Eltern, welche die Verantwortung übernehmen und seine Welt gestalten. Dann muss sich das Kind keine Sorgen machen darüber was wohl als nächstes passieren wird und kann sich ganz auf seine wichtigste Arbeit, das Spielen, konzentrieren. Die Rhythmusentwicklung unterstützen: Reime, Fingerspiele, Lieder, Kreis- & Tanzspiele, kurze Märchen und Geschichten mit rhythmischer Thematik, ...

Einen Familienrhythmus kreieren


Täglicher Rhythmus

Wöchentlicher Rhythmus


Monatlicher Rhythmus 

Jährlicher Rhythmus
 
Rituale


Alles was existiert hat einen zyklischen Rhythmus
 
  • Universum, Kosmos: Planeten- & Sternbewegungen
  • Frühling - Sommer - Herbst - Winter (Wechsel der Jahreszeiten)
  •  Wintersolstice (Sonnenaufgang) - Frühlingsequinoxe – Sommersolstice (Sonnenuntergang) - Herbstequinoxe (Jahresrad der Sonne)
  • Samhain - Imbolc - Beltaine - Lughnasadh (Feste im keltischen Jahreskreis)
  • Same - Wachstum – Reife - Ernte/Welken - Tod - Neubeginn (Samen die in die Erde fallen) (Pflanze)
  • Knospen - Blüten & Blätter - Früchte & Ernte - Blätter sterben ab - Kahlheit (Baum)
  • Neumond - zunehmender Mond - Vollmond - abnehmender Mond - Schwarzmond (Mondzyklus)
  • Blutungszyklus der Frau, Menarche, Geburt, Menopause (Blutmysterien)
  • Sonnenuntergang - Nacht - Sonnenaufgang - Sonnenhöchststand - Abenddämmerung (Rad der Sonne)
  • Schlaf- & Wachphasen - Aktivität & Erholung
  • Biorhythmen: Atmung, Herzschlag, Verdauung, Zellreproduktion, Pulse der Nervenbahnen
  • Ebbe - Flut (Rhythmus des Meeres)
  • Empfängnis - Geburt - Kindheit - Jugend - Reife - Alter - Tod - Wiedergeburt (Lebensstadien aller Lebewesen)

In Zyklen denken nicht in Linien


Unsere Vorfahren hatten von der Zeit und vom Leben allgemein eine zyklische Vorstellung. Keine lineare, unendliche Linie welche sich in die unbekannte Zukunft erstreckt, sondern ein sich ständig wiederholender spiralförmiger Kreis ohne Anfang und Ende. Die wesentlichen Dinge des Lebens formen Kreise, wiederholen sich.

 ©zissa

Dienstag, 19. Februar 2013

Bewegungs*Sinn



Der Bewegungs-Sinn umschließt all unsere motorischen Aktivitäten wie Stehen, Sitzen, Gehen, Laufen, Greifen, Malen, Schreiben, Blinzeln usw. und gibt uns ein Bewusstsein über die Bewegungen unserer Muskeln und Gelenke. Er informiert uns über unsere Lage im Raum und hilft uns dabei uns zu orientieren. Dies verleiht uns emotionale Sicherheit, im Vertrauen auf die Fähigkeiten unseres Körpers. Das Nervensystem unseres Rückenmarks und Gehirns ist das Bewegungs-Sinnesorgan unseres Körpers.


Den Bewegungs-Sinn der Kinder stärken

  • Babys sind durch ihren Aufenthalt im Mutterleib an ständige Bewegung gewöhnt und brauchen nach der Geburt eine Fortsetzung dieser: getragen, gewiegt, geschaukelt werden.
  • Krabbeln, Sitzen, Stehen, Gehen, Sprechen ... lernen
  • Ganz viel Zeit DRAUSSEN beim laufen, springen, klettern, in der Erde wühlen,...
  • Zeit zum freien Spiel.
  • Kinder sollten so früh wie möglich selbst gehen & nicht im Kinderwagen geschoben werden!
  • Implizites (spielerisches & unbewusstes) Lernen, Nachmachen, Imitieren 
  • Gestik, Mimik, Haltung, Gangart deuten & einsetzen 
  • Selbst-Ausdruck in Bewegung:  Malen, Zeichnen, Schreiben, Skulpturen formen, Bauen, Weben, Nähen, Theater spielen...
  • Gesunder Wechsel zwischen Bewegungs- & Ruhephasen, An- & Entspannung im Tagesablauf.
  • Ein Kind sollte nicht zu lange Zeit am Stück still sitzen & ruhige Phasen sollten mit längeren Phasen der freien & ungehemmten Bewegung abwechseln.
  • Die kognitive Entwicklung ist eng mit der motorischen verknüpft!!

Samstag, 26. Januar 2013

Gleichgewichts*Sinn



Der Gleichgewichts-Sinn nimmt unsere Position im Raum in Beziehung zu den 3 Dimensionen - links - rechts, vorn - hinten, unten - oben - war. Unser Gleichgewichts-Sinnesorgan, das VESTIBULÄRSYSTEM, befindet sich im INNENOHR. Es ist gefüllt mit winzigen Kristallen aus einer gelantineartigen Substanz, welche bei jeder unserer Bewegungen gegen haarähnliche Nerven schwappen und dem Gehirn Informationen über unsere Position im Raum geben und somit das Halten der BALANCE im Verhältnis zur Schwerkraft und die Orientierung im Raum ermöglichen. Das Vestibulärsystem integriert und organisiert ALLE ANDEREN Sinneswahrnehmungen wie z. B. die Augenbewegungen beim Lesen.
Für Kinder ist es sooo wichtig im Gleichgewicht, in Balance zu sein. Die Förderung dieses Sinnes sollte immer Priorität sein.
Es gibt auch - nicht von ungefähr - einen Zusammenhang zwischen der Fähigkeit eines Kindes sein Gleichgewicht zu halten und zuhören zu können!


Den Gleichgewichts-Sinn der Kinder stärken:
  • Erfahrungen mit der Schwerkraft: springen, schaukeln, Saltos, Purzelbaum
  • Auf & Ab Bewegungen: Seilspringen, hüpfen, Trampolin hüpfen, Hüpfkästchen-Spiele, springen, Wippe, das Kind in die Luft werfen & sicher wieder auffangen, Kniereiter-Spiele
  • auf Zehenspitzen gehen
  • Vor & Zurück Bewegungen: auf Linie/ Schwebebalken/ Baumstamm balancieren
  • Hin & Her Bewegungen: wiegen, schaukeln, in einer Decke wiegen, Hängematte
  • Rotierende Bewegungen: sich um sich selbst drehen, Kreisspiele & -tänze, in eine Decke einrollen
  • Rutschen, Radfahren, Dreirad und Bobbycar
  • Balancespielgeräte: Pedalos, Rollbretter
  • Bewegung auf unebenem Boden, Hängebrücken, schräge Ebenen zum Krabbeln & hinabrollen
  • Brain-Gym-Übngen zum Überkreuzen der Mittellinie

Donnerstag, 3. Januar 2013

Berührungs*Sinn

 
Der Tastsinn hilf uns dabei die Eigenschaften der uns umgebenden Welt zu definieren und gleichzeitig wichtige Erkenntnisse über uns selbst zu gewinnen. Durch ihn erfahren wir, dass wir mit allem was uns umgibt verbunden sind und doch auch davon getrennt
Berührung hilft uns dabei Ur-Vertrauen ins Leben zu gewinnen. 
Der Tast-Sinn ist der erste Sinn der sich beim Embryo entwickelt und bereits in der 7. Schwangerschaftswoche ausgereift ist. Nach der Geburt ist Berührung das wichtigste Medium für die bedeutsame Bindung zwischen Mutter und Baby und die Ausschüttung des Liebeshormons Oxytocin.  
HÄNDE & FÜSSE sind die TAKTILEN Berührungs-Organe unseres Körpers. Das TASTEN ist die erste und wichtigste Lernmethode des Kindesmit welcher es sich die Welt aneignet, mit anderen Menschen in Beziehung tritt und sein Selbstbild definiert. So lange wir leben ist POSITIVE BERÜHRUNG ausschlaggebend für unsere körperliche & psychische Gesundheit.
Die HAUT ist das SOMATISCHE Berührungs-Organ unseres Körpers. Über ihre Nervenenden nehmen wir Druck, Gewicht, Temperatur und Schmerz war: ist etwas weich, hart, rau, glatt, fest, schwer, leicht, nass, trocken, warm, kalt,...? Die meisten Nervenenden befinden sich auf Fingerspitzen, Lippen und Zunge - darum stecken kleine Kinder auch alles so gerne in den Mund - um es intensiv wahrzunehmen!

Den Berührungs-Sinn der Kinder stärken
  • Berühren ist tief mit den Fähigkeiten zu Lieben & von-etwas-berührt-werden verbunden. 
  • Oxytocin-Produktion anregen: Liebevoller Körperkontakt, Streicheleinheiten, Gehalten & Getragen werden trösten & beruhigen.
  • Spielend die Welt berühren, nur so lernen die Kinder unsere Erde kennen & lieben.
  • Berührung fördert die Myelinisierung der Nerven und ist damit von großer Bedeutung für die Entwicklung von Gehirn & Sinnesorganen.
  • Je natürlicher die Materialien mit denen die Kinder in Berührung kommen, desto mehr wird dieser Sinn angeregt. Seide, Holz, Wolle, Stein, ... sind besser als Plastik!
  • Die Berührungen im täglichen Umgang mit den Kindern, z. B. bei der Körperpflege oder bei Hilfestellungen, bewusst sanft und einfühlsam gestalten. Diese kleine Gesten tragen sehr viel zum Selbstbild & -wertgefühl der Kinder bei.
  • Damit Kinder nach einem Streit dem anderen gegenüber ihr Herz wieder öffnen können ist es heilsam, wenn das verletzte Kind von dem anderen zur Versöhnung liebevoll berührt und umarmt wird.

  • Den Tast-Sinn der Füße stärken:
    • möglichst oft barfuss gehen,..
    • Fußmassage  

  • Den Tast-Sinn der Hände stärken:
    • Fingerspiele
    • Hände halten bei Kreisspielen, Tänzen
    • Feinmotorische Anregungen
    • Rhythmische Klatschspiele
    • Malen mit den Händen 

  • Den Berührungs-Sinn der Haut stärken:
    • Pucken, feste Umarmungen, gut zugedeckt werden,... schenken dem Kind ein Gefühl der Sicherheit & Geborgenheit.
    • Babymassage
    • Baden & Schwimmen
    • Sonne, Sand, Meer, Wind  

Mittwoch, 2. Januar 2013

Vitaler Lebens*Sinn

 
 
Der Lebens- oder auch Vital-Sinn ist der erste der Körper-Sinne. Dieser Sinn lässt dich wahrnehmen ob es dir gut geht oder nicht, ob du müde bist, durstig oder hungrig. Er erinnert dich daran, dass es Zeit ist etwas zu essen oder zu schlafen. Ganz kleine Kinder empfinden Hunger und Durst als eine Art Schmerz, welcher sie auf die lebensnotwendigen Bedürfnisse ihres Körpers aufmerksam macht. Darum werden sie dann schnell quengelig wenn das Essen nicht gleich auf dem Tisch steht ; )
Blutkreislauf & vegetatives Nervensystem (Sonnengeflecht) sind die vitalen Sinnesorgane unseres Körpers.


Den Lebens-Sinn der Kinder stärken
  • Dem Kind dabei helfen eigene Hunger/Durstgefühle, Schlaf/Ruhebedürfnis, körperliches Befinden (Wohlsein & Unwohlsein) wahrzunehmen und auszudrücken.
  • Regelmäßiger - rhythmischer Tagesablauf:
  • Schlaf-Wachrhythmus: Jeden Tag zur selben Zeit ins Bett gehen & gemeinsam ein individuelles Zu-Bett-Geh-Ritual genießen.
  • Täglich zur selben Zeit aufstehen, sich waschen, Zähne putzen, Haare kämmen, frühstücken,...
  • Es wirkt sich auf ein Kind und sein Leben aus wie es einschläft und wie es aufwacht.
  • Viel Zeit für Ruhe, Entspannung, wenig Stress & Hetzerei.
  • Rhythmus des Verdauungssystems: 3 x täglich zu festen Zeiten gemeinsam essen. GEMEINSAME Familien-Mahlzeiten fördern soziale Fähigkeiten der Kinder.
  • Im KINDERGARTEN gibt es neben einem festen Tagesablauf, Zeiten zum Essen, Schlafen, Ruhen, Körper pflegen, rhythmisch wiederkehrende Aktivitäten, Spiele, Feste usw.
  • Licht, Luft & Bewegung.
  • Sonnenaufgang & Sonnenuntergang wahrnehmen & beobachten 
  • Kinder lieben & brauchten Rhythmus - je rhythmischer das Leben eines Kindes, desto gesünder wächst es auf.
  • Wochenzyklus: Bestimmte Aktivitäten werden an festen Wochentagen ausgeführt, Wochenendrituale der Familie
  • Mondzyklus wahrnehmen & beobachten
  • Jahresrhythmus von Frühling, Sommer, Herbst & Winter bewusst wahrnehmen und erleben.

© zissa

Dienstag, 1. Januar 2013

Die Zwölf Sinne {Rudolf Steiner}


Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen gewesen ist! 

John Locke 

Körper-Sinne                         

Im Alter von 0 - 7 Jahren liegt der Fokus auf der Entwicklung dieser Sinne. Sie formen die Fähigkeiten, welche ausschlaggebend für einen erfolgreichen Schulbesuch sind.

1) Vital/Lebens-Sinn- Wahrnehmung unseres körperlichen Befindens/Selbstgefühl
2) Tast/Berührungs-Sinn
- taktile & somatische Wahrnehmung
3) Bewegungs/Motorik-Sinn
- propriozeptive & kinästhetische Wahrnehmung
4) Gleichgewichts-Sinn- vestibuläre Wahrnehmung

Gefühls-Sinne

Im Alter von 7 - 14 Jahren liegt der Fokus auf der Entwicklung dieser Sinne.

5) Geruchs-Sinn- olfaktorische Wahrnehmung
6) Geschmacks-Sinn- gustatorische Wahrnehmung
7) Seh-Sinn- visuelle Wahrnehmung
8) Wärme-Sinn- Wahrnehmung von Wärme & Kälte (auch der Seele)

Erkenntnis-Sinne

Im Alter von 14 - 21 Jahren liegt der Fokus auf der Entwicklung dieser Sinne.

9) Hör-Sinn - auditive Wahrnehmung
10) Wort/Sprach-Sinn - Kommunikation mit anderen Menschen durch Sprache.
11) Gedanken-Sinn - Die Fähigkeit zu verstehen & sich vorzustellen, was die Gedanken eines anderen beinhalten.
12) Ich-Sinn - Individualität wahrnehmen