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Donnerstag, 30. Mai 2013

Spargelsuppe ❧ {Beltaine}




1 kg Spargel, 50 g Butter, eine Prise Salz, Zucker, 2 El Zitronensaft, 30 g Mehl, 150 ml Schlagsahne - halbsteif geschlagen, Pfeffer, Schnittlauch, Schnittlauchblüten  
 

Den Spargel schälen, die holzige Enden abschneiden und in einem Topf mit 1,5 L Wasser, 25 g Butter, Salz, etwas Zucker und dem Zitronensaft ca. 30 Minuten kochen lassen. Die restliche Butter in einer Pfanne schmelzen, das Mehl unterrühren. Das ganze unter Rühren durch ein Sieb in den Topf geben. Die Spitzen vom Spargel schneiden und beiseite legen, die Stangen in 2 cm lange Stücke schneiden, in die Suppe geben und 15 Minuten kochen. Das ganze mit dem Mixstab pürieren, die Spitzen in die Suppe geben und erneut etwa 8 Minuten kochen lassen. Anschließend Sahne dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Kleingeschnittenen Schnittlauch & Schnittlauchblüten darüber streuen.


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Sonntag, 27. Mai 2012

Elfenland {Beltaine Traumpfad}

resource: *Ophelia* John William Waterhouse

Stell dir vor es ist ein warmer Sommertag. * Du wanderst barfuss über eine duftende Blumenwiese. * Die Vögel singen, die Blumen blühen in den schönsten Farben und der Tag ist so herrlich, dass du am liebsten die Arme ausstrecken und die ganze Welt umarmen möchtest. * Am Rande der Wiese entdeckst du einen blühenden Holunderbusch.
Angezogen von seinem süßen Duft und seinen weißen Blüten kommst du näher. * Schmetterlinge und Bienen umtanzen den Hollerbusch und du beobachtest wie fleißig die kleinen Tiere arbeiten und von dem wohlschmeckenden Nektar trinken. * Tief atmest du das

Samstag, 7. April 2012

Tam Lin {Beltaine Märchen}


Die schöne Moira war die Tochter eines Grafen aus dem schottischen Unterland, der in seinem grauen Schloss inmitten grüner Weiden lebte. Eines Tages wurde es Moira zu langweilig immer nur in ihrem Zimmer zu nähen oder mit den Hofdamen ihres Vaters Schach zu spielen. So nahm sie ihren moosgrünen Umhang über die Schulter, flocht ihr rotes Haar zu einem Zopf und ging aus um die Wälder von Carterhaugh zu durchstreifen. Sie wanderte bei Sonnenschein durch ruhige, grasbewachsene Täler voll grüner Schatten, wo wilde Heckenrosen und Glockenblumen wuchsen. An einem der Heckenrosensträucher machte sie halt und streckte ihre Hand aus, pflückte eine blasse Rose und steckte sie sich

Mittwoch, 3. August 2011

Spindel, Weberschiffchen & Nadel {Beltaine Märchen}

 
Es war einmal ein Mädchen, dem starb Vater und Mutter, als es noch ein ganz kleines Kind war. Am Ende des Dorfes wohnte in einem Häuschen ganz allein seine Pate, die sich von Spinnen, Weben und Nähen ernährte. Die Alte nahm das verlassene Kind zu sich, hielt es zur Arbeit an und erzog es. Als das Mädchen fünfzehn Jahre alt war, erkrankte sie, rief das Kind an ihr Bett und sagte: „Liebe Tochter, ich fühle, dass mein Ende herannaht, ich hinterlasse dir das Häuschen, darin bist du vor Wind und Wetter geschützt, dazu Spindel und Weberschiffchen und Nadel, damit kannst du dir dein Brot verdienen.“ Sie legte die Hände noch segnend auf ihren Kopf und sprach: „Behalte die Göttin im Herzen, so wird es

Sonntag, 8. Mai 2011

Dornröschen {Beltaine Märchen}

resource: *Sleeping beauty* Henry Meynell Rheam

Vorzeiten war ein König und eine Königin, die sprachen jeden Tag: „Ach, wenn wir doch ein Kind hätten!“ und kriegten immer keins. Da trug es sich zu, als die Königin einmal im Bade saß, dass ein Frosch aus dem Wasser ans Land kroch und zu ihr sprach: „ Dein Wunsch wird erfüllt werden, ehe ein Jahr vergeht, wirst du eine Tochter zur Welt bringen.“
Was der Frosch gesagt hatte, das geschah, und die Königin gebar ein Mädchen, das war so schön, dass der König vor Freude sich nicht zu lassen wusste und ein großes Fest anstellte. Er lud nicht bloß seine Verwandten, Freunde und Bekannten ein, sondern auch die weisen

Samstag, 30. April 2011

Die Schöne und das Biest {Beltaine Märchen}


Es war einmal ein Kaufmann, der war sehr reich und lebte mit seinen Kindern in einem schönen Haus. Er hatte drei Söhne und drei Töchter, die waren schön und vornehm, doch am meisten wurde die Jüngste bewundert. Schon als kleines Mädchen nannten alle sie Belle - die Schöne. Es geschah nun dass der Kaufmann Nachricht erhielt, es wäre ein Schiff mit seinen Waren glücklich angekommen. So machte er sich zur Abreise bereit und die älteren Schwestern baten er möge Kleider und Schmuck für sie mitbringen. „Und du Belle, soll ich dir nichts mitbringen?“ „Oh, wenn du die Güte besitzt Vater, bringe mir nur eine Rose mit“ sagte Belle.