Dienstag, 1. September 2015

September


September, mein Lieblingsmonat, immer wieder freue ich mich auf dich...deinen Duft, deine Farben, deine kühle frische Luft, auf die Apfelernte, die Suppen auf dem Herd und das warme Brot im Ofen. Darauf es mir mit einer Tasse Tee und einer kuscheligen Decke auf dem Sofa bequem zu machen während draußen die bunten Blätter von den Bäumen fallen...

  • Erntesuppe kochen ********************************************
  • Herbst-Tür-Kranz aufhängen
  • *Ich bin dankbar für...-Liste* machen
  • Spazierengehen zwischen fallenden Blättern
  • Im Schaukelstuhl stricken, eine kuschelige Herbstdecke häkeln
  • Kürbisfarm besuchen
  • Drachen steigen lassen
  • Liebesäpfel essen
  • Am 1. kalten Tag ein Feuer im Kamin machen
  • Herbst-Picknick mit Hagebuttentee in der Thermoskanne
  • Obst & Gemüse auf dem Bauernmarkt kaufen
  • Ein Herbstblumenstrauß auf dem Tisch
  • Maiskolben essen
  • Einen Waldspaziergang machen
  • Ums Lagerfeuer sitzen & Geschichten erzählen
  • Heißen Apfelcidre trinken
  • Die letzte Radtour des Jahres machen
  • Unter einem Baum sitzen und ein Buch lesen
  • Kastanien & Blätter sammeln & Eicheln & … für den Naturtisch & zum basteln
  • Apfelkuchen backen *******************************************
  • Ein Herbstfest besuchen ****************************************
  • Warme Anziehsachen besorgen
  • Marmelade einkochen
  • Blätterförmige-Herbst-Plätzchen backen
  • Pilze sammeln
  • Äpfel pflücken
  • Heiße Schokolade trinken

Mittwoch, 10. September 2014

Der Apfel*Stern {Mabon Märchen}

Der Apfel ist Symbol für Liebe, Fruchtbarkeit, Gesundheit und Frieden.
Ermutige dein Kind dazu einen Apfel mit seinen Händen zu umfassen, zu betasten und an ihm zu schnuppern. Oben befindet sich der Stängel, mit dem der Apfel am Baum hing und unten der alte Blütenstand. Aus einer zarten, kleinen Apfelblüte wächst ein Apfel. Schneidet man ihn quer auf, so erscheint das Kerngehäuse als 5 zackiger Stern. Lest gemeinsam eine der beiden folgenden Geschichten, lasse dein Kind den Apfel betrachten und den darin verborgenen kleinen Stern entdecken. Im Inneren eines jeden Apfels schlafen keine Babysamen in ihren Stübchen und warten darauf, dass Mama Erde sie zum Leben erweckt!


Es war einmal ein kleiner Junge, der den ganzen Tag gespielt hatte. Er hatte mit all seinen Spielsachen gespielt und er hatte alle Spiele die er kannte gespielt, und nun fiel ihm nichts mehr ein was er hätte Spielen können. Also ging der Junge zu seiner Mutter und fragte, "Mama, was soll ich tun?" Da sagte seine Mutter, "Ich kenne ein kleines rotes Haus, ohne Türen und ohne Fenster, mit einem Stern im Inneren. Du kann das kleine Haus finden wenn du losziehst um es zu suchen." So ging der kleine Junge nach draußen und dort traf er ein kleines Mädchen. Er fragte es, "Weißt du, wo das kleine rote Haus, ohne Türen und ohne Fenster, mit einem Stern im Inneren, ist?" Das kleine Mädchen sagte, "Nein, ich weiß nicht wo das kleine rote Haus, ohne Türen und ohne Fenster, mit einem Stern im Inneren, ist. Aber du kannst meinen Papa fragen. Er ist Bauer und weiß viele Dinge. Er ist im Stall und vielleicht kann er dir helfen." So ging der kleine Junge in den Stall zum Bauern und fragte ihn, "Weißt du, wo das kleine rote Haus, ohne Türen und ohne Fenster, mit einem Stern im Inneren, ist?" "Leider nein," sagte der Bauer, "Ich weiß es nicht, aber warum fragtst du nicht Großmutter. Sie ist in ihrem Haus, oben auf dem Hügel. Sie ist sehr weise und ihr sind vielerlei Dinge bekannt. Vielleicht kann sie dir helfen." So stieg der kleine Junge auf den Hügel, ging zur Großmutter und fragte, "Weißt du, wo das kleine rote Haus, ohne Türen und ohne Fenster, mit einem Stern im Inneren, ist?" "Leider nein," antwortete die Großmutter, "Ich weiß es nicht, aber warum fragst du nicht Bruder Wind, den Bruder Wind weht überall, ich bin mir sicher er kann dir helfen." So ging der kleine Junge auf die Wiese und rief Bruder Wind zu, "Weißt du, wo das kleine rote Haus, ohne Türen und ohne Fenster, mit einem Stern im Inneren, ist?" Und Bruder Wind sagte: "Ooohhhiii!" Der kleine Junge dachte, dass es sich genauso anghört hatte wie: "Komm mit mir!" Also lief der kleine Junge hinter Bruder Wind her. Er rannte über das Gras und in den Obstgarten - und dort fand er das kleine Haus - das kleine rote Haus, ohne Türen und ohne Fenster, mit einem Stern im Inneren. Er hob das kleine Häuschen hoch und es füllte seine beiden Hände. Er lief nach Hause zu seiner Mutter und rief: "Schau, Mami! Ich habe das kleine rote Haus, ohne Türen und ohne Fenster, gefunden. Aber ich kann den Stern nicht sehen!" Wisst ihr was seine Mami da machte? 

Nun den Apfel in der Mitte durch schneiden (!nicht von oben nach unten!)

"Jetzt kann ich den Stern sehen!" staunte der kleine Junge und seine Augen leuchteten vor Freude.

Es war einmal vor langer, langer Zeit, da wuchs in einem Obstgarten ein junger Apfelbaum. Jede Nacht blickte er auf zum Himmel und bewunderte die glänzenden, strahlenden Sterne. Wie sehr er sich wünschte einen dieser wunderschönen Sterne sein eigen nenne zu können. 
Eines Nachts kam eine Fee in den Obstgarten und versprach dem jungen Baum die Erfüllung eines Wunsches. Ohne zu Zögern wünschte sich der Baum einen Stern. Die Fee versprach dem Apfelbaum, dass wenn er ein guter Baum werden würde, groß und stark, voll roter, reifer Äpfel, sein Wunsch in Erfüllung gehen würde. Der junge Apfelbaum gab sein bestes. An jedem Sonnentag hob er seine Blätter der goldenen Sonne entgegen und an jedem Regentag trank er mit seinen Wurzeln das Wasser aus der Erde, welches er zum Wachsen benötigte. Nach unzähligen Jahreszeiten, und viel harter Arbeit, war der kleine Apfelbaum schließlich einer der größten Bäume im Obstgarten geworden. Seine Zweige hingen voller reifer, roter Äpfel. Sehnsüchtig wartete er auf die Rückkehr der Fee, damit er ihr zeigen konnte, was für ein großer, starker Apfelbaum geworden war, damit sein sehnlichster Wunsch sich erfüllen konnte. Der Apfelbaum begann bereits die Hoffnung zu verlieren, als eines Tages endlich die Fee zurückkehrte. Da schüttelte der Baum vor Aufregung seine Zweige, und zeigte seine starken Äste und seine wunderschönen roten Äpfel. 
"Schau nur, Fee!", rief er, "wie hart ich gearbeitet habe und wie geduldig ich auf dich gewartet habe. Wann erfüllst du mir endlich meinen Wunsch. Wann bekomme ich meinen ganz eigenen glänzenden-strahlenden Stern?" "Aber mein lieber Apfelbaum", sprach da die Fee verwundert, "dein Wunsch ist doch schon längst in Erfüllung gegangen. Du trägst an deine Zweigen nicht nur einen, sondern so viele Sterne wie es sie am Himmelszelt gibt!" "Aber wo?", fragte der Apfelbaum, "alles was ich an meinen Zweigen sehen kann sind Blätter und rote Äpfel." Da antwortete die Fee sanft: "Wirf nur einen Blick in einen dieser Äpfel. Dort wirst du einen besonderen, geheimen, versteckten Stern finden. Und jeder der sich einen dieser Äpfel, für die du so hart gearbeitet hast, pflücken wird, wird den Stern entdecken und sich sehr darüber freuen."
 ☆

Take an apple round and red,
don´t slice down, slice through instead.
Right inside it you will see,
a star as pretty as can be,
a special star for you and me.

 
In meinem kleinen Apfel
 
 In meinem kleinen Apfel,
da sieht es lustig aus:
es sind darin fünf Stübchen,
grad' wie in einem Haus.

In jedem Stübchen wohnen
zwei Kernchen schwarz und fein,
die liegen drin und träumen
vom lieben Sonnenschein.

Sie träumen auch noch weiter
gar einen schönen Traum,
wie sie einst werden hängen
am schönen Weihnachtsbaum.