Sonntag, 11. März 2012

Ostara Zopf


50 g Mehl, 1 Würfel Hefe, 45 g Zucker, ½ Tl Salz, 350 ml Milch, 75 g Butter, 1 Eigelb, Puderzucker, Zitronensaft, Mandelplättchen

Das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde in die Mitte drücken. Die kleingewürfelte Hefe mit 1 Tl Zucker und etwas lauwarmer Milch anrühren. Schüssel abgedeckt ca. 10 Minuten stehen lassen. Den restlichen Zucker, Salz, Butter und Milch am Rand verteilen, vorsichtig zu einem Teig verrühren und dann fünf Minuten kräftig durchkneten. Den Teig in die bemehlte Schüssel zurücklegen und zugedeckt 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Teig nochmals durchkneten, in drei gleiche Teile trennen und die Teile ca. auf 40 cm Länge ausrollen. Einen Zopf daraus flechten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nochmals 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Das Eigelb mit 1 El Milch verquirlen und über den Zopf streichen. Ca. 1 Stunde bei 170 °C backen. Puderzucker mit wenig Zitronensaft streichfähig verrühren, den Zopf damit bestreichen und mit Mandelplättchen bestreuen. 

Dienstag, 10. Januar 2012

Schneeweißchen und Rosenrot {Imbolc Märchen}


Eine arme Witwe, die lebte einsam in einem Hüttchen, und vor dem Hüttchen war ein Garten, darin standen zwei Rosenbäumchen, davon trug das eine weiße, das andere rote Rosen; und sie hatte zwei Kinder, die glichen den beiden Rosenbäumchen, und das eine hieß Schneeweißchen, das andere Rosenrot. Sie waren aber so fromm und gut, so arbeitsam und unverdrossen, als je zwei Kinder auf der Welt gewesen sind: Schneeweißchen war nur stiller und sanfter als Rosenrot. Rosenrot sprang lieber in den Wiesen und Feldern umher, suchte Blumen und fing Sommervögel; Schneeweißchen aber saß daheim bei der Mutter, half ihr im Hauswesen oder las ihr vor, wenn nichts zu tun war.

Samstag, 19. November 2011

Geburt des Sonnenkindes {Jule Märchen}


Es war einmal tiefster Winter auf der Erde. Es war kalt. Eisigkalt. Die Sonne schien nur mehr ganz schwach und sie hatte keine Kraft mehr die Erde zu wärmen. Der Wind wehte so stürmisch dass sich die Bäume unter ihm bogen. Kannst du dir vorstellen wie kalt es war? Alles war still auf der Erde. Die Tiere schliefen tief und fest in ihren Höhlen und Schlupfwinkeln. Eng aneinandergekuschelt träumten sie. Alle Bäume und Blumen hatten sich tief in ihre Wurzeln und Samen zurückgezogen und schliefen. Alle Elfen, Feen und Zwerge ruhten tief verborgen in der Erde. Kein Vogel sang. Kein Blatt raschelte im Wind.

Samstag, 12. November 2011

Avalon {Jule Traumpfad}

resource: John William Waterhouse

Stell dir vor du trittst, in deine warmen Wintersachen gehüllt, aus dem Haus auf eine verschneite Winterwiese. * Die Luft riecht nach klirrender Kälte und Schnee und du ziehst dir schnell deine flauschigen Handschuhe über die Finger. * Es ist kalt. Herrlich glänzt die schneeweiße Landschaft im Sonnenlicht. * Doch plötzlich, du traust fast deinen Augen nicht, siehst du etwas kleines rotes vor dir im Schnee auf und abfliegen. Es ist ein Schmetterling. Mitten im Winter. * Jetzt tanzt er vor deiner Nasenspitze hin und her.* Ich glaube, er will dir etwas sagen. Sei ganz leise und lausche seiner Stimme. * Er möchte, dass du mit ihm kommst. Folge ihm über den Schnee. * Der Schmetterling führt dich zu einem verfallenen Brunnen am Rande des Waldes. * Du beugst dich über den mit Schnee bestäubten