Eine
arme Witwe, die lebte einsam in einem Hüttchen, und vor dem Hüttchen
war ein Garten, darin standen zwei Rosenbäumchen, davon trug das
eine weiße, das andere rote Rosen; und sie hatte zwei Kinder, die
glichen den beiden Rosenbäumchen, und das eine hieß Schneeweißchen,
das andere Rosenrot. Sie waren aber so fromm und gut, so arbeitsam
und unverdrossen, als je zwei Kinder auf der Welt gewesen sind:
Schneeweißchen war nur stiller und sanfter als Rosenrot. Rosenrot
sprang lieber in den Wiesen und Feldern umher, suchte Blumen und fing
Sommervögel; Schneeweißchen
aber saß daheim bei der Mutter, half ihr im Hauswesen oder las ihr
vor, wenn nichts zu tun war.
Dienstag, 10. Januar 2012
Samstag, 19. November 2011
Geburt des Sonnenkindes {Jule Märchen}
Es
war einmal tiefster Winter auf der Erde. Es war kalt. Eisigkalt. Die
Sonne schien nur mehr ganz schwach und sie hatte keine Kraft mehr die
Erde zu wärmen. Der Wind wehte so stürmisch dass sich die Bäume
unter ihm bogen. Kannst du dir vorstellen wie kalt es war? Alles war
still auf der Erde. Die Tiere schliefen tief und fest in ihren Höhlen
und Schlupfwinkeln. Eng aneinandergekuschelt träumten sie. Alle
Bäume und Blumen hatten sich tief in ihre Wurzeln und Samen
zurückgezogen und schliefen. Alle Elfen, Feen und Zwerge ruhten tief
verborgen in der Erde. Kein Vogel sang. Kein Blatt raschelte im Wind.
Samstag, 12. November 2011
Avalon {Jule Traumpfad}
![]() |
| resource: John William Waterhouse |
Stell
dir vor du trittst, in deine warmen Wintersachen gehüllt, aus dem
Haus auf eine verschneite Winterwiese. * Die Luft riecht nach
klirrender Kälte und Schnee und du ziehst dir schnell deine
flauschigen Handschuhe über die Finger. * Es ist kalt. Herrlich
glänzt die schneeweiße Landschaft im Sonnenlicht. * Doch plötzlich,
du traust fast deinen Augen nicht, siehst du etwas kleines rotes vor
dir im Schnee auf und abfliegen. Es ist ein Schmetterling. Mitten im
Winter. * Jetzt tanzt er vor deiner Nasenspitze hin und her.* Ich
glaube, er will dir etwas sagen. Sei ganz leise und lausche seiner
Stimme. * Er möchte, dass du mit ihm kommst. Folge ihm über den
Schnee. * Der Schmetterling führt dich zu einem verfallenen Brunnen
am Rande des Waldes. * Du beugst dich über den mit Schnee bestäubten
Freitag, 11. November 2011
Samstag, 15. Oktober 2011
Spanische Herbstlieder {Kastanie}
Yo
soy la castañera
Yo
soy la castañera.
Castañas os vendo yo
son ricas y redonditas,
todas de color marrón.
Castañas os vendo yo
son ricas y redonditas,
todas de color marrón.
Os puedo vender una
os puedo vender dos.
Con ellas os regalo
alegría e ilusión.
Cuando llegué el otoño
salimos a pasear
y con las ricas castañas
tus manos calentarás.
Ich bin die Kastanien-Frau, Kastanien verkauf ich euch, sie sind lecker, kugelrund und alle ganz dunkelbraun./Ich kann euch eine verkaufen, oder vielleicht auch zwei, mit ihnen schenke ich euch Freude und Hoffnung obendrein./Kommt dann der schöne Herbst, gehn wir draußen spaziern, und mit den leckeren Kastanien wärmst du dir deine Hände.
❦
Quan
ve el temps de collir castanyes,
la castanyera, la castanyera
ve contenta de la muntanya
amb la cistella penjada al braç.
la castanyera, la castanyera
ve contenta de la muntanya
amb la cistella penjada al braç.
La
camisa li va petita,
la faldilla li fa campana,
les sabates li fan cloc-cloc,
i al ballar sempre gira així.
la faldilla li fa campana,
les sabates li fan cloc-cloc,
i al ballar sempre gira així.
Quan
ve el temps de menjar castanyes,
la castanyera, la castanyera,
ven castanyes de la muntanya
a la plaça de la ciutat.
❦
la castanyera, la castanyera,
ven castanyes de la muntanya
a la plaça de la ciutat.
❦
La
castañera
(español)
Cuando viene el tiempo de coger castañas,
la castañera, la castañera
viene contenta de la montaña
con la cesta colgada del brazo.
La camisa le va pequeña,
y la falda le hace campana,
los zapatos le hacen cloc-cloc,
y al bailar siempre gira así.
Cuando viene el tiempo de comer castañas,
la castañera, la castañera,
vende castañas de la montaña
en la plaza de la ciudad.
Cuando viene el tiempo de coger castañas,
la castañera, la castañera
viene contenta de la montaña
con la cesta colgada del brazo.
La camisa le va pequeña,
y la falda le hace campana,
los zapatos le hacen cloc-cloc,
y al bailar siempre gira así.
Cuando viene el tiempo de comer castañas,
la castañera, la castañera,
vende castañas de la montaña
en la plaza de la ciudad.
Kommt
die Zeit Kastanien zu pflücken, die Kastanien, die Kastanien, kommt
die castañera froh aus den Bergen, mit ihrem Körbchen im Arm.
Das
Hemd ist ihr viel zu klein, und ihr Rock der bauscht sich auf, ihre
Schuhe machen klock-klock und beim Tanzen da dreht sie sich so.
Kommt
die Zeit Kastanien zu essen, die Kastanien, die Kastanien, verkauft
sie Kastanien aus den Bergen, auf dem Platz in unserer Stadt.
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